Kiesabbau  

Rohstoffe müssen dort abgebaut werden, wo sie vorhanden sind. Wird der Kies direkt an der Abbaustelle veredelt (Waschen und Aussieben), kann nachweislich ein grosser Teil der Transporte vermieden werden.

Unsere natürlichen Kiesvorkommen sind ein Korngrössengemisch von Kies, Sand und Feinanteilen; sie werden geologisch als Schotter bezeichnet. Die Kiesfraktion dieser Schotterablagerungen ist meistens gut gerundetes Geröll. Dieses Geröll bildet das Gerüst des Schotters, wobei die Hohlräume ganz oder teilweise mit Sand und Feinanteilen ausgefüllt sind. In den Kiesgruben beobachten wir diese Schotter, vermischt mit Sand und Silt als fluviatile (von Flüssen geschüttete) Ablagerungen. Die Wechsellagerung der Schotter und Sande hängt mit der Wasserführung des einstigen Flusses und dessen Lauf zusammen.

Schräggeschichtete Schotter können zum Beispiel als Ablagerungen eines Flusses gedeutet werden, der in einen lokalen See mündete (schräggeschichtete Deltaschotter). Darüber können horizontal geschichtete Schotter mit Sandlinsen folgen und häufig werden diese Komplexe von Moränenmaterial der letzten Vergletscherung überdeckt. Je nachdem, wie gletschernah eine Schotterablagerung gebildet worden ist, sind die Kieskomponenten schlechter oder besser gerundet und der Gehalt an Feinanteilen ist entsprechend kleiner oder grösser.

 
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